GymMo-Camp 17. – 20. August 2026 Jugendnaturzeltplatz in Wiesbaden
Mit freundlicher Unterstützung von Decathlon Mainz konnte das GymMo-Camp dieses Jahr mit 100 eigenen Zelten in die zweite Runde gehen. Clara aus Jahrgang 5 berichtet:
Montag, der 17. August 2026, 6:30 Uhr
Am Montag, den 17. August 2026, geht das GymMo-Camp los. Ich freue mich, bin aber auch etwas nervös. Meine Eltern sagen, es wird nicht so schlimm sein. Vielleicht hast du sogar Spaß! „Vielleicht werdet ihr im Wald ausgesetzt und müsst euch auch komplett selbst versorgen!“, hat mein Vater gewitzelt. Zum Glück lag er damit falsch…
10:15 Uhr: Wir sind endlich da und alle haben ganz schön viel dabei. Es gibt eine pinke Linie auf dem Boden, die die Eltern nicht überqueren dürfen, also sage ich jetzt Tschüss. Gemeinsam mit meiner Gruppe gehen wir jetzt zum Zeltplatz.
11:00 Uhr: Uns werden Zelte zugeteilt und wir müssen diese jetzt selber aufbauen. Es war nicht besonders leicht, die Zelte aufzubauen, aber in der Gruppe haben wir es hinbekommen! Jetzt können wir uns das Zelt gemütlich machen.
12 Uhr: Zeit fürs Mittagessen, mal sehen, was es gibt.
12:30 Uhr: Es gibt Birnen, Rosinenbrötchen und Brezeln, dazu kleine Wasserflaschen. Jetzt gibt es erstmal Zeit zum Spielen.
15 Uhr: Kennenlernspiele… Vielen Kindern scheint es zu gefallen.
16 Uhr: Wir müssen Gruppenspiele spielen. Es war für mich etwas schwer, da ich ja noch neu an der Schule bin und noch nicht all die Namen weiß. Hinterher kenne ich aber schon viel mehr!
17 Uhr: Ich habe mit meiner Bezugslehrkraft Federball gespielt, das hat Spaß gemacht! Jetzt gleich gibt es Abendessen und noch mehr freie Zeit.
18:00 Uhr: Abendessen war ganz okay. Es gab Nudelsalat und Würstchen und Salate – lecker!
Dienstag, der 18.8.2026
6 Uhr: Man, müssen die Jungs um 6 Uhr morgens Fußball spielen?! Nein! Das hallt über den ganzen Platz. Ich mache nochmal die Augen zu und versuche weiter zu schlafen.
7 Uhr: Aufstehen, heute geht es zum Schloss Freudenberg. Darauf freue ich mich schon.
08:45 Uhr: Frühstück. Jede Bezugsgruppe bekommt ein Ei, auf das sie als Gemeinschaft innerhalb der nächsten Tage aufpassen soll. Bei einer Bezugsgruppe ist es schon nach einer Minute kaputt gewesen!
9:30 Uhr: Wir sind nach dem Frühstück sofort los und jetzt sind wir am Schloss Freudenberg. Ich frage mich, was wir hier wohl machen werden.
13:15 Uhr: Ich dachte, wir bekommen eine Führung, aber nein. Stattdessen haben wir selber Mehl gemacht, das hat Spaß gemacht! Bevor wir Mehl machen konnten, mussten wir die Weizensamen von Weizenähren abtrennen. Danach mussten wir die Samenhülsen entfernen, sodass nur die Samen übrigbleiben. Das war ganz einfach, man muss nur pusten. Wir sollten entweder die Samen in eine Mühle geben oder mit einem Mühlstein zermahlen. So wird daraus Mehl. Wir haben damit unser eigenes Brot gemacht. Dazu gab es Kräuterjoghurt mit Kräutern, die wir selber gepflückt haben. Sowas habe ich noch nie gemacht.
13:30 Uhr: Wir sind wieder auf dem Zeltplatz und einige Eier sind leider schon kaputtgegangen. Unseres aber noch nicht, juhu! Jetzt gibt es noch Spiele und freie Zeit, später Abendessen. Ich melde mich morgen wieder.
Mittwoch, 19.8.2026
6:45 Uhr: Heute ist schon der vorletzte Tag, es geht viel zu schnell vorbei. Heute fahren wir zum Klettern an die Nordwand. Ich freue mich.
8 Uhr: Zum Frühstück gibt es Müsli und Cornflakes. Das war lecker und gibt mir hoffentlich viel Kraft zum Klettern!
15 Uhr: Das Klettern fand ich echt toll. Ich glaube, es hat auch den anderen Spaß gemacht. Ich habe mich nur bis zur ersten Ebene getraut, das waren ungefähr 5 Meter. Die zweite, 7 Meter, war mir und einigen anderen noch zu hoch. Aber viele haben es bis ganz nach oben geschafft. Wow!
Jemand hat behauptet, unser Ei wäre kaputt, aber das stimmte nicht. Heute Abend habe ich Küchendienst, dafür wurden wir alle eingeteilt, sodass jeder mal dran ist.
18 Uhr: Ich habe jedes Kind mindestens zweimal gesehen bei meinem Dienst. Alle hatten sehr viel Hunger.
19:40 Uhr: Frau Tuma will uns mit dem Megafon alle zusammentrommeln. Ich frage mich, wieso.
19:50 Uhr: Es wird ein Wettbewerb gestartet: Lehrer gegen Schüler, Kampf der Giganten. Ich schaue nur zu, aber die Teilnehmenden müssen sich durch ein schwingendes Seil rennen, ohne getroffen zu werden. Am Himmel sehe ich eine große, dunkle Wolke. Ich glaube, das wird ein gemeines Gewitter. Ich sage am besten Frau Tuma Bescheid. Wir haben unsere Jacken geschnappt und sind in das Tennisheim gegenüber gegangen, um uns vor dem Unwetter zu schützen. Sehr viele Sechstklässler sagen, dass es letztes Jahr genauso war und dann alle nach Hause mussten. Da war es aber schon am ersten Abend. Ob wir das auch müssen?
21:30 Uhr: Wir sind noch im Tennisheim, aber dürfen gleich zu unseren Zelten. Die Lehrer haben Musik angemacht, ich glaube, das hat dabei geholfen, dass wir alle weniger Angst haben.
22 Uhr: Wir müssen nach Hause und unsere Eltern wurden schon angerufen. Ich befürchte, dass wir nach Hause müssen, aber finde es doof, dass es jetzt plötzlich vorbei ist. Morgen früh kommen wir wieder zum Frühstück und Aufräumen.
Donnerstag, 20.8.26
8 Uhr: Gestern war echt chaotisch. Zum Glück hatten wir die Sturmsicherungen gut abgespannt. Unser Zelt ist nicht weggeflogen. Erstmal Frühstück und dann aufräumen. Leider ist unser Ei gestern aber doch noch kaputtgegangen.
10:30 Uhr: Alles gepackt und ich bin bereit für den Heimweg. Ich hatte eine echt gute Zeit mit neuen Freunden und neuen Erlebnissen!
– Clara O. (Jahrgang 05)





