Viel los beim „Tag ohne Tür“

Jeder kennt das: Im Herbst stellen sich die Schulen mit einem „Tag der offenen Tür“ den Schülerinnen und Schülern der vierten Klassen und ihren Eltern vor. Aber was tut eine Schule, die es (noch) nicht gibt? Das Gymnasium Mainz-Mombach hatte sich entschieden, die nicht vorhandene Tür trotzdem aufzumachen und am Samstag zum „Tag ohne Tür“ ins kurfürstliche Schloss eingeladen. Über 130 Lernende von Grundschulen aus und um Mainz haben das Angebot angenommen und sind mit ihren Eltern gekommen. Viel mehr Zuspruch als die Planungsgruppe erwartet hatte. Und sie wurden offenbar auch nicht enttäuscht: Nach einer kurzen Einführung machten sich die Grundschulkinder zusammen mit dem Hai Gymmo auf in die Unterwasserwelt, erweckten Gymmo virtuell zum Leben, zählten Haizähne, experimentierten mit Geheimschrift und Fluoreszenz und posierten vor dem Greenscreen, um auf einem Foto mit einem Hai zu schwimmen. Möglich machte das Ganze die Unterstützung zahlreicher Helfer und Partner wie dem Schulamt der Stadt Mainz, dem Shark Projekt, dem Tauchverein Mantas Mainz, dem Pädagogischen Landesinstitut, dem städtischen Medienzentrum und dem Schülerlabor der Mainzer Universität. Dabei handelte es sich keineswegs um ein Event. Vielmehr ging es den Mombach-Planern darum, erfahrbar zu machen, wie am Gymnasium im Mainzer Norden gelernt werden wird. „Lernen in Zusammenhängen“ sollte so ganz praktisch von den Grundschülerinnen und Grundschülern erlebt werden. Die Firma Elektro Conrad vermittelte mit Drohne und 3D-Drucker einen Eindruck davon, was für eine Lernumgebung ein Makerspace eigentlich ist.

Auch für Eltern und Erziehungsberechtigte gab es ein vielfältiges Angebot: An Schautafeln konnte sich über das Konzept des Gymnasiums informiert werden, bei Brezel und Kaffee oder Wasser standen die Mitglieder der Planungsgruppe für individuelle Fragen bereit. Frau Dr. Sauereisen vom Pädagogischen Landesinstitut beriet Eltern bei allgemeinen Fragen zur Schulwahl und das Otto-Schott-Gymnasium informierte an seinem Stand über die Unterschiede zwischen dem acht- und dem neunjährigen Bildungsgang. 

Viele helfende Hände trugen so zum Gelingen des Vormittags bei. Und ganz nebenbei wurde auch deutlich: Diese Schule öffnet sich nach außen, will in der wirklichen Welt lernen lassen und auf das Leben vorbereiten.

An die Anwesenden der Veranstaltung: Wir freuen uns über rege Teilnahme an unserer Feedbackabfrage. Herzlichen Dank!

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